Den Garten für den Rasenroboter vorbereiten

Den Mähroboter auspacken und einfach anschalten, ganz so einfach kommen Sie nicht an einen schönen Rasen. Damit der Rasenroboter seine Arbeit verrichten kann, muss der Garten für diesen ersteinmal vorbereitet werden. Es müssen Begrenzungskabel verlegt werden, damit der Roboter erkennt welche Fläche er abfahren bzw. mähen muss. Die Begrenzungskabel können durch meist mitgelieferte Harken auf dem Gras verlegt werden, bei einigen Geräten kann die Induktionsschleife auch in das Erdreich eingegraben werden (bis zu 10 cm) und bleibt somit unsichtbar.

Das sind aber noch nicht alle Aufgaben die von Ihnen erledigt werden müssen. Herumliegende Gegenstände oder Obst können für einen Rasenroboter zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Damit das Mähergebnis gleichmäßig ausfällt, sollten Sie alle unnötigen Dinge von der Rasenfläche entfernen.

Auch nach dem Mähen durch den Rasenroboter gibt es Arbeiten die Sie selbst erledigen müssen , denn fast alle Mähroboter haben noch Ihre Schwierigkeit die Kanten des Rasens sauber zu mähen. Hier ist weiterhin Handarbeit gefragt, allerdings benötigt man hierfür nicht einen Rasenmäher, ein Rasentrimmer oder eine Rasenschere langen aus.

Wie können Rasenroboter gesteuert werden?

Bei Rasenrobotern kann man im Grunde zwischen drei verschiedenen Steuerungsarten unterscheiden.

1. Steuerung durch eine Induktionsschleife

Bei dieser Steuerungsmethode werden auf oder unter der Rasenfläche Induktionsschleifen (Begrenzungskabel) verlegt. An diesen kann sich der Roboter für den Rasen orientieren und fährt nicht auf das Grundstück des Nachbarn oder auf das eigene Blumenbeet.

2. Steuerung mit dem Grassensor

Bei dieser Art der Gerätesteuerung kommt ein Sensor zum Einsatz der automatische erkennt wo die Rasenfläche endet. Allerdings gibt es derzeit nur sehr wenige Geräte die mit dieser Steuerung ausgestattet sind. Oft werden diese Rasenroboter als „Mährobter ohne Induktionsschleife“ bezeichnet.

3. GPS und Induktionsschleife

Bei dieser Variante werden die Induktionsschleifen mit der möglichkeit der GPS- Navigation verbunden. Bei einigen Herstellern hat man bereits die Möglichkeit den Mähroboter mit einem Appsteuerung über das Smartphone zu bedienen. Es gibt auch die Variante einer SMS Benachrichtigung oder ähnlichem.[hr]

Worauf wird bei unserem Rasenroboter Test geachtet?

Natürlich achten wir bei unseren Testberichten auf die unterschiedlichen Produktmerkmale wie die Akkulaufzeit, die Zeit die der Akku benötigt bis er wieder vollständig geladen ist oder wie Hoch und Breit der Schnitt durch den Rasenroboter ist. Auch die Qualität der Mähroboter spielt eine wichtige Rolle, denn es handelt sich hier nicht um ein teures Spielzeug, sondern um ein Gerät das oft eingesetzt wird und auch eine gewisse Robustheit mitbringen sollte.

Ebenfalls bekommen Sie einen Überblick über die bisherigen Bewertungen von Käufern. Denn kaum jemand schreibt seine Kritikpunkte so offen nieder. So bekommt man schnell einen Überblick darüber welcher Hersteller bei seiner Produktbeschreibung oder seiner Produktempfehlung vielleicht doch ein bisschen zu viel versprochen hat.

Bei allen Angeboten erfahren Sie zudem welchen Lieferumfang Sie erwarten können und wo die Geräte Ihre Schwächen offenbart haben. Bei einigen Rasenroboter sollte man direkt Ersatzteile mitbestellen, da diese nach einiger Zeit benötigt werden. Insbesondere Ersatzklingen und Induktionsschleifen werden von vielen Käufern direkt mitbestellt.[hr]

Welches Zubehör und Erstatzteile gibt es für einen Rasenroboter?

Wie bei fast allen Technischen Geräten gibt es auch bei Roboter zahlreiche Ersatzteile um selbst Reperaturen durchführen zu können. Dies sollte man aber nur machen wenn die Garantiezeit der Hersteller bereits abgelaufen ist. Ansonsten verfällt diese.

Welches Zubehör ist sinnvoll?

Die meisten Rasenroboter sind fast das ganze Jahr über draußen im Garten, oft werden Sie bereits zu Beginn der Gartensaison in den Garten gebracht und bleiben dort bis zum Spätherbst. Hier sind Sie allen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Das führt zu einer Ermüdung des gesamten Materials, besonders die Oberfläche der Mähroboter ist davon betroffen. Sie ist meist aus Plastik hergestellt, die Sonne führt nicht nur zu einem erblassen der Farben, sondern macht die Oberfläche auch spröde und rissig. Bei starkem Regen kann nun auch das Wasser zu den elektronischen Bauteilen vordringen.

Um den Rasenroboter davor zu schützen empfehlen wir den Kauf einer Robotergarage. Die Wahl sollte hier auf einen Unterstellplatz aus Aluminium fallen, denn dies ist der perfekte Schutz gegen die Sonne und ist außerdem sehr lange Haltbar.

Die wichtigsten Ersatzteile

Teile die oft im Einsatz sind müssen hin und wieder auch Ersetzt werden, dazu zählt in erster Linie das Messer eines Mähroboters. Dies wird mit der Zeit stumpf und kann das Gras nicht mehr richtig mähen, sondern reißt es eher ab. Darunter leidet das Schnittbild der Grünfläche und der Rasen sieht nicht mehr gepflegt aus. Die Sonne kann den Rasen auch schneller verbrennen, dies kann zu vielen Verbrennungen führen.

Bei großen Gärten sollte man weiteres Begrenzungskabel bestellen, so kann man den Rasen ausreichend markieren und muss nicht unnötig sparen. Hier ist die Devise, lieber einmal richtig machen anstatt dauernd nachbessern zu müssen. Dies gilt besonders dann, wenn die Begrenzungskabel im Boden vergraben werden sollen.

Rasenroboter
Bewerte diesen Beitrag