Ein Akku für möglichst viele Werkzeuge – genau das ist die Grundidee hinter dem WORX PowerShare Akku-System. Statt für jedes Gerät einen eigenen Akku und ein separates Ladegerät vorzuhalten, setzt WORX auf eine einheitliche 20-Volt-Plattform, die in zahlreichen Werkzeugen für Haus, Werkstatt und Garten eingesetzt werden kann.
Gerade für Heimwerker und ambitionierte Hobbyanwender ist das ein spannender Ansatz: weniger Zubehör, weniger Chaos in der Werkstatt und im besten Fall auch geringere Kosten. Doch wie gut funktioniert das System wirklich? Welche Geräte sind kompatibel – und für wen lohnt sich PowerShare tatsächlich?
Was steckt hinter dem WORX PowerShare System?
PowerShare ist das zentrale Akku-System von WORX. Alle kompatiblen Geräte arbeiten mit einem 20-Volt-Lithium-Ionen-Akku, der je nach Kapazität (Ah) unterschiedlich lange Laufzeiten ermöglicht. Die Spannung bleibt dabei immer gleich – das ist wichtig, denn so kann derselbe Akku problemlos zwischen verschiedenen Werkzeugen gewechselt werden.
In der Praxis bedeutet das: Du kannst denselben Akku beispielsweise im Akkuschrauber nutzen, ihn anschließend in eine Handkreissäge einsetzen und später noch für einen mobilen Reiniger wie den Hydroshot verwenden. Genau diese Flexibilität ist der größte Vorteil des PowerShare-Konzepts.
Welche WORX Geräte sind PowerShare-kompatibel?
Das PowerShare System wird inzwischen in einem Großteil der WORX Akku-Werkzeuge eingesetzt. Dazu gehören sowohl klassische Werkstattgeräte als auch viele Garten- und Outdoor-Werkzeuge. Besonders praktisch ist dabei, dass WORX nicht strikt zwischen „Haus“ und „Garten“ trennt – der Akku bleibt derselbe.
Typische PowerShare-Werkzeuge für Heimwerken und Werkstatt sind unter anderem Akkuschrauber, Schlagbohrschrauber, Stichsägen, Handkreissägen, Multisägen und Winkelschleifer. Im Garten- und Outdoor-Bereich kommen Rasenmäher, Heckenscheren, Trimmer oder Laubbläser hinzu.
Auch im Reinigungsbereich nutzt WORX das System, etwa beim WORX Hydroshot Akku-Hochdruckreiniger, der besonders für mobile Einsätze ohne festen Wasseranschluss gedacht ist.
Eine übergreifende Übersicht zur Marke und zu weiteren Geräten findest du hier:
WORX Werkzeuge – Erfahrungen & Übersicht.
Welche Akkus gibt es – und worin liegen die Unterschiede?
Alle PowerShare-Akkus arbeiten mit 20 Volt, unterscheiden sich aber in ihrer Kapazität. Diese wird in Amperestunden (Ah) angegeben und entscheidet darüber, wie lange ein Werkzeug mit einer Akkuladung betrieben werden kann.
Kleinere Akkus mit etwa 2,0 Ah sind leicht, kompakt und ideal für Schrauber oder kurze Arbeiten. Größere Akkus mit 4,0 Ah oder mehr bieten deutlich längere Laufzeiten und sind vor allem bei leistungsintensiveren Geräten wie Sägen, Gartengeräten oder dem Hydroshot sinnvoll.
Als Faustregel gilt: Je mehr Leistung ein Werkzeug benötigt und je länger du am Stück arbeitest, desto eher lohnt sich ein größerer Akku. Für viele Anwender ist ein Mix aus einem kleineren und einem größeren Akku die flexibelste Lösung.
Welche Vorteile bietet PowerShare im Alltag?
Der größte Vorteil des PowerShare Systems zeigt sich im täglichen Gebrauch. Statt mehrere Akkus und Ladegeräte parallel zu managen, reicht oft ein überschaubares Setup. Gerade in kleineren Werkstätten oder Garagen sorgt das für deutlich mehr Ordnung.
Auch finanziell kann sich das System lohnen. Viele WORX Geräte sind als sogenannte „Solo-Versionen“ erhältlich – also ohne Akku und Ladegerät. Wer bereits PowerShare-Akkus besitzt, kann so beim Kauf weiterer Werkzeuge sparen.
Hinzu kommt die Flexibilität: Ist ein Akku leer, wird er einfach gegen einen geladenen getauscht. Gerade bei Projekten, bei denen mehrere Geräte nacheinander genutzt werden, ist das ein echter Vorteil.
Gibt es auch Nachteile?
Wie jedes Akku-System hat auch PowerShare Grenzen. Wer nur einen einzigen Akku besitzt, steht bei einem leeren Akku schnell komplett still. Außerdem sind Akku-Systeme immer eine langfristige Entscheidung für einen Hersteller – ein späterer Wechsel bedeutet meist neue Akkus.
Für sehr leistungsintensive Dauerarbeiten, wie sie im professionellen Dauereinsatz vorkommen, sind höhere Spannungen oder speziellere Profi-Systeme teilweise besser geeignet. Für den typischen Heim- und Hobbyeinsatz ist PowerShare jedoch sehr ausgewogen.
PowerShare in der Praxis: typische Kombinationen
Ein klassisches Beispiel ist die Kombination aus Akkuschrauber und mobilem Reiniger. Der gleiche Akku versorgt sowohl den Schrauber in der Werkstatt als auch den Hydroshot für kurze Reinigungsarbeiten im Garten oder unterwegs.
Auch bei Sägearbeiten spielt das System seine Stärken aus: Nach dem Zuschnitt mit der Handkreissäge kann der Akku direkt in die Stichsäge gewechselt werden. Passende Geräte dazu findest du im Bereich WORX Handkreissägen.
Für wen lohnt sich das WORX PowerShare System besonders?
PowerShare richtet sich vor allem an Heimwerker und Gartenbesitzer, die mehrere Akku-Werkzeuge nutzen oder planen, ihr Sortiment nach und nach auszubauen. Auch Gelegenheitsnutzer profitieren, weil sie kein Kabelgewirr und keine komplizierten Setups benötigen.
Weniger sinnvoll ist das System, wenn du ausschließlich ein einzelnes Akku-Werkzeug nutzen willst oder täglich unter hoher Dauerlast arbeitest. In diesen Fällen relativiert sich der System-Vorteil.
FAQ – Häufige Fragen zu WORX PowerShare
Sind alle WORX 20V Akkus untereinander kompatibel?
Innerhalb des PowerShare-Systems ja. Bei sehr alten oder speziellen Geräten lohnt sich ein Blick in die Herstellerangaben, um sicherzugehen.
Kann ich denselben Akku für Werkstatt und Garten nutzen?
Ja, genau das ist einer der Kernvorteile von PowerShare. Der Akku bleibt derselbe – egal ob Schrauber, Säge oder Gartengerät.
Lohnt sich PowerShare schon bei einem einzigen Gerät?
Der größte Vorteil entsteht ab dem zweiten oder dritten Werkzeug. Bei nur einem Gerät spielt das System seinen Mehrwert noch nicht voll aus.
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