Rasentraktoren – für große Grundstücke die bessere Lösung!

Rasentraktoren – für große Grundstücke
Rasentraktoren – für große Grundstücke

Haben Sie schon einmal den Rasen auf einem wirklich großen Grundstück gemäht? Ab einer gewissen Größe macht es mit einem herkömmlichen Handrasenmäher einfach keinen Spaß mehr. Im Gegenteil: Es artet in einer schweißtreibenden Arbeit aus, insbesondere im Sommer bei hohen Temperaturen. Gleiches gilt übrigens für unebene und hügelige Grundstücke – auch hier erfordert das Mähen mit einem herkömmlichen Rasenmäher viel Kraft und Nerven.

Auch Mähroboter kommen bei großen Grundstücken schnell an ihre Grenzen und sind dafür kaum geeignet – zudem wurden teils eklatante Sicherheitsmängel bei Mährobotern festgestellt. Da große Grundstücke meist nur schwer komplett einsehbar sind, wirken sich diese Mängel hier mitunter besonders drastisch aus.

Wäre es nicht viel schöner, sich einfach auf seinen Rasenmäher setzen zu können und quasi diesen die ganze Arbeit machen zu lassen?

Ein Traum? Nein, mit einem Rasentraktor ist das die Realität! Einfach auf den bequemen Sitz setzen, den Motor starten und losfahren – so lange, bis der ganze Garten fein säuberlich gemäht ist. Doch ab welcher Gartengröße braucht man wirklich einen Rasentraktor? Wie groß sollte die Schnittbreite sein? Und woran erkennt man ein qualitativ gutes Modell? Fragen über Fragen, für deren Beantwortung wir diesen Ratgeber erstellt haben. Mit ihm finden Sie schnell und einfach das für Sie am besten passende Modell.

Rasentraktor oder Aufsitzmäher?

Neben den inzwischen recht bekannten Rasentraktoren gibt es auch noch die sogenannten Aufsitzmäher. Dabei handelt es sich um ein optisch auf den ersten Blick dem Gokart ähnliches Fahrzeug, bei dem der Fahrer direkt über dem Motor sitzt. Bei einem Rasentraktor hingegen befindet sich der Motor – wie bei einem „richtigen“ Traktor – vor dem Fahrer unter der Motorhaube.

Natürlich ist das nicht der einzige Unterschied zwischen einem Aufsitzmäher und dem bekannten Rasentraktor. Da die Motoren bei Aufsitzmähern in der Regel etwas schwächer dimensioniert sind und diese auch nicht über so viele Extras verfügen, sind sie im Handel deutlich günstiger zu haben. Dafür ist die Schnittbreite geringer, außerdem lässt sich an einem Aufsitzmäher in der Regel nur wenig Zubehör montieren.

Rasentraktor oder Aufsitzmäher
Rasentraktor oder Aufsitzmäher

Der Rasentraktor dagegen ist ein echter Allrounder. Im Sommer dient er natürlich vorrangig seinem eigentlich zugedachten Zweck, dem Rasenmähen. Im Winter kann er aber auch zum Schneeräumen oder als Streusalzfahrzeug verwendet werden. Und mit einem entsprechenden Anhänger ausgerüstet, wird er zu einem echten Multitalent in jedem großen Garten. Sie sehen: Der Rasentraktor ist wesentlich vielseitiger einsetzbar als ein Aufsitzmäher. Dafür müssen Sie allerdings eine Stange mehr Geld anlegen.

Wann brauche ich einen Rasentraktor?

Zunächst einmal: Mit einem Rasentraktor wird das Mähen viel bequemer – unabhängig von der zu bearbeitenden Fläche. Nun wäre es allerdings etwas übertrieben, beispielsweise für einen nur 200 qm großen Garten einen Rasentraktor anzuschaffen. Daher empfehlen Experten den Einsatz eines Rasentraktors für Grundstücke ab einer Größe von etwa 1.000 qm. Erst hier gleicht die Zeitersparnis und Bequemlichkeit beim Mähen den hohen Kosten- und Wartungsaufwand wieder aus. Etwas anders stellt sich die Situation allerdings dar, wenn Sie über ein Hanggrundstück verfügen. In diesem Fall kann es auch bei einer kleineren Rasenflächen Sinn machen, einen Traktor einzusetzen. Wer schon einmal mit einem herkömmlichen Rasenmäher ein Hanggrundstück gemäht hat, wird dies sicher unterschreiben wollen.

Gleiches gilt, wenn Sie Ihren Rasenmäher nicht nur zum Mähen, sondern auch als Winterdienstfahrzeug oder als Schlepper für Gartengeräte usw. einsetzen wollen. Mit einem Rasentraktor sind Sie also wesentlich breiter aufgestellt und haben viel mehr Möglichkeiten, als mit einem Aufsitzmäher oder gar einem herkömmlichen Rasenmäher.

Was kostet ein Rasentraktor?

Diese Frage ist die gleiche, als wenn Sie fragen würden: „Was kostet ein Auto?“. Es hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie teuer ein Rasentraktor ist. Einige dieser Faktoren sind:

  • Die Marke
  • Das Modell
  • Die Schnittbreite
  • Die Ausstattung
  • Die Motorleistung

Sie können davon ausgehen, dass ein qualitativ annehmbarer Rasentraktor kaum unter 1.000 EUR zu haben ist. Sicher, immer wieder tauchen in Baumärkten oder im Internet vermeintlich echte Schnäppchen auf. Diese Traktoren tragen dann Markennamen, die noch niemand gehört hat und kommen meist aus fernöstlichen Ländern wie China, Indien oder Bangladesch. Wir können vor dem Kauf eines solchen Rasentraktors nur warnen. Oft handelt es sich dabei um qualitativ extrem minderwertige Modelle, die in Deutschland überhaupt keine Zulassung zum Verkauf erhalten würden. Solche Geräte können eine echte Gefahr für Ihr Laib und Leben darstellen.

Davon abgesehen schauen Sie wahrscheinlich in die Röhre, wenn es darum geht, Ersatzteile für ein solches Billigmodell zu erhalten. Und diese werden Sie ganz sicher brauchen – wetten?

Woran erkenne ich einen guten Rasentraktor?

Es muss nicht unbedingt ein Markenmodell sein, allerdings ist die Chance hier wesentlich höher, einen wirklich guten Rasentraktor zu erhalten. Hersteller wie Wolf, McCulloch usw. haben teilweise jahrzehntelange Erfahrung im Bau von Aufsitzmähern und Rasentraktoren und lassen diese Erfahrung auch in die Entwicklung neuer Modelle und deren technischen Details einfließen.

Um die Qualität eines Rasentraktors zu erkennen, gibt es einige Tipps & Tricks:

  • Schauen Sie sich die Materialien und die Verarbeitung genau an. Wie sehen die Schweißnähte aus? Gibt es scharfe Ecken und Kanten? Das wäre kein gutes Zeichen.
  • Sind die Leistungsdaten – verglichen mit Modellen anderer Hersteller in dieser Preisklasse – zufriedenstellend?
  • Ist die Handhabung des Rasentraktors einfach?
  • Gibt es eine Garantie bzw. Gewährleistung, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgeht?
  • Besitzt der Hersteller eine Servicehotline und einen Kundendienst?
  • Und schließlich: Wurde das von Ihnen favorisierte Modell schon einmal auf Herz und Nieren getestet? Dann schauen Sie sich die Testergebnisse genau an.

Nun sollten Sie genügend Informationen an der Hand haben, um den am besten für Ihre Wünsche und Anforderungen passenden Rasentraktor zu finden. Wir wünschen viel Spaß beim Aussuchen!

 

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