Wann wurde die Kettensäge erfunden?

Kettensäge erfunden
Kettensäge erfunden

Die Kettensäge stellt für Waldarbeiter ein unerlässliches Werkzeug dar. Hinter ihr steckt eine besondere Technologie, die seit Jahrhunderten durch kontinuierliches Bewegen einer Kette das Zersägen massiver Baumstämme ermöglicht. So lassen sich kranke Bäume rasch fällen und in transportable Stücke zerkleinern.

Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass der mögliche Einsatz im Wald nicht der Grund für ihre Entwicklung war. Vielmehr lag der Grundgedanke in einem ganz anderen Bereich. Welcher das ist, erfährst Du hier.

Das 19. Jahrhundert war eine Zeit des Wandels

Im 19. Jahrhundert nahmen wissenschaftliche Forschung, Erfindungen und neuartige Grundsätze ihren Lauf. Neue Verfahrensweisen im Bereich der Medizin zeigten, dass gewisse Krankheiten durch bestimmte Heilverfahren schnell zu lösen waren. Mittels chirurgischer Eingriffe erhielten Wissenschaftler weitere Einblicke in den menschlichen Körper.

Bernhard Heine – Erfinder der Kettensäge-Technik

Allerdings waren die technischen Möglichkeiten gering. Heutige Maschinen gab es noch nicht. So kam der Gedanke auf eine neue Sägetechnik zum Zerteilen von Knochen einzusetzen. Bernhard Heine, ein Würzburger Arzt, sorgte unter Verwendung seiner innovativen Sägetechnik im Osteotom für eine bahnbrechende Verbesserung während der Operationen. Grundlage dafür war die auch heute noch für Kettensägen typische Sägetechnik.

Ausweitung der Technologie auf die Forstwirtschaft

Forstbetriebe verrichteten die kraftvollen Sägearbeiten bis ins 20. Jahrhundert hinein ohne Motor. Die Arbeit nahm demzufolge viel Zeit in Anspruch. Außerdem war das Verletzungsrisiko sehr hoch. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts drang die Erfindung des Arztes bis zu ihnen durch. Mit der Zweimannkettensäge aus den 1920-er Jahren ließen sich beachtliche Erfolge erzielen, so etwa bei/m

  • Fällen von Bäumen
  • Der Aufbereitung von Holzscheiten
  • Abtransport von Baumstücken durch geringeres Volumen
  • Arbeiten an starken Ästen

Noch mehr Power dank Elektromotor

Tatsächlich liegt die Erfindung der motorisierten Kettensäge bereits weit zurück. Sie kam im Jahr 1926 auf den Markt und Hersteller dieser gefragten Maschine war der bis heute renommierte Hersteller Stihl. In der Folgezeit fanden kontinuierliche Optimierungen der Kettensäge statt. All die Entwicklungen führten zu Deiner heutigen qualitativ hochwertigen Kettensäge.

Welche Arten von Kettensägen gibt es heute?

Es gibt nicht die eine Kettensäge. Im Handel findest Du zahlreiche Spezialmodelle, die für bestimmte Arbeiten gedacht sind, so zum Beispiel:

  • Motorkettensäge
  • Benzinkettensäge
  • Elektrokettensäge
  • Kettensäge für Schnitzarbeiten

Wie viel Kraft haben moderne Kettensägen?

Aktuell am Markt erhältliche Produkte weisen mehr als 8 PS auf. Allerdings sind diese Modelle für den Profibereich, z.B. im Wald, gedacht. Heim- und Handwerker setzen auf eine geringere Stärke, denn auch mit 3 PS sind Sägearbeiten schnell erledigt.

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